Herbstgrasmilben

Auch: Grasmilben, Erntemilben

Abb. 1: Herbstgrasmilben im mikroskopischen Präparat

Abb. 1: Herbstgrasmilben im mikroskopischen Präparat

Was sind Herbstgrasmilben?

Die Herbstgrasmilbe ist ein etwa stecknadelkopfgroßer Parasit; die erwachsenen Tiere ernähren sich von Pflanzematerial, die Larven befallen Menschen und Tiere und ernähren sich von Gewebsflüssigkeit. Der Befall tritt in Süddeutschland in den Monaten Juli bis Oktober auf.

Wie sieht ein Befall mit diesen Milben aus?

Die orangefarbene Milbe (Abb.1) befällt jene Körperregionen, die Kontakt mit dem Boden und niedrigen Gräsern haben: Pfoten, untere Gliedmaßen, Kopf und Bauch (Abb. 2 und 3). Der Biss dieser Milbe löst eine kleine insektenstichähnliche Rötung und Hautverdickung aus, manchmal sieht man eine gelbrote Kruste auf der Haut, die aus einer Ansammlung der Parasiten besteht. Viele Tiere reagieren allergisch auf den Biss der Milben und zeigen einen starken Juckreiz, durch den es zu Haarverlust und Hautreizungen kommen kann. Dieser Juckreiz kann auch noch anhalten, wenn die Milben den Wirt schon verlassen haben.

Abb. 2: Herbstgrasmilben an den Pfoten

Abb. 2: Herbstgrasmilben an den Pfoten

Wie werden sie diagnostiziert?

Wiederkehrender Juckreiz im Spätsommer im Bereich der Lieblingslokalisationen der Herbstgrasmilben und typische Veränderungen sind hinweisend. Die Verdachtsdiagnose wird durch den Nachweis der Parasiten bestätigt. Die Milben treten oft in Gruppen auf und sind dann schon mit bloßem Auge sichtbar. Nimmt man Hautgeschabsel von veränderten Bereichen, kann man die Milben im Mikroskop relativ einfach nachweisen.

Was kann man zur Vorbeuge tun?

Herbstgrasmilben können durch viele Antiparasitika abgetötet werden. Neben der Behandlung der Milben müssen jedoch bei einigen Tieren auch Medikamente zur Bekämpfung des Juckreizes eingesetzt werden, da diese Tiere sich selbst oft sehr starke Hautverletzungen zufügen.

Abb. 3: Herbstgrasmilben an den Ohren

Abb. 3: Herbstgrasmilben an den Ohren

Sebadenitis

Auch genannt: Granulomatöse Sebadenitis

Abb. 1: Sebadenitis: Schuppenbildung

Abb. 1: Sebadenitis: Schuppenbildung

Was ist Sebadenitis?

Die Sebadenitis ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut, die bei Hunden und ganz selten auch bei Katzen zu finden ist. Die Ursachen dieser Erkrankung sind ungeklärt. Folgende Hypothesen werden diskutiert:

  • Genetische Entwicklungsstörung der Talgdrüsen
  • Autoimmun-bedingte Zerstörung der Talgdrüsen
  • Störung des Stoffwechsels der Hautfette

Grundsätzlich kann diese Erkrankung bei allen Hunderassen beobachtet werden, besonders häufig zeigt sie diese Erkrankung bei Groß-Pudeln, Vizslas, Akita Inu und Samojeden. Die Erkrankung bricht bei jungen erwachsenen Tieren aus. Da eine vererbliche Komponente möglich ist, sollten Tiere mit Sebadenitis von der Zucht ausgeschlossen werden.

Wie sieht Sebadenitis aus?

Abb. 2: Sebadenitis: festhaftende Beläge

Abb. 2: Sebadenitis: festhaftende Beläge

Schuppen, Haarbruch und Haarausfall sind die wichtigsten Anzeichen. Die Haut am ganzen Körper kann betroffen sein, offensichtlich sind die Veränderungen jedoch meistens im Bereich des Rückens (Abb. 1). Bei manchen Tieren fallen fettige, gelblich-braune Materialien auf, die kleine Büschel von Haaren zusammenkleben (Abb. 2 und 3). Juckreiz zeigt sich erst nach Ausbildung von Sekundärinfektionen. Obwohl die Erkrankung die Schönheit des Haarkleides beeinträchtigt, bleibt die Allgemeingesundheit meist unberührt.

Wie wird sie diagnostiziert?

Gerade im Anfangsstadium können viele andere Erkrankungen ähnlich aussehen. Diese müssen durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen werden. Die endgültige Diagnose wird durch die histologische Untersuchung von Hautbiopsien gestellt.

Wie wird sie behandelt?

Abb. 3: Sebadenitis: verklebte Haarbüschel

Abb. 3: Sebadenitis: verklebte Haarbüschel

Bei milden Formen dieser Erkrankung kommen spezielle schuppenlösende, feuchtigkeitsspendenden und rückfettende Shampoos oder Spülungen zum Einsatz.

Auch die Gabe von essentiellen Fettsäuren kann in einigen Fällen eine positive Wirkung haben. Bei stärkeren Erkrankungen kombiniert man die lokale Therapie mit Medikamenten, die die Hautbildung normalisieren oder die stark entzündliche Reaktionen kontrollieren. Zeigen diese Medikamente eine gute Wirkung wird die Behandlung lebenslang durchgeführt werden müssen.

Seborrhoe

Auch genannt: Primäre idiopathische Seborrhoe, Seborrhoeische Dermatitis

Abb. 1: Schuppenbildung bei primärer Seborrhoe

Abb. 1: Schuppenbildung bei primärer Seborrhoe

Was ist Seborrhoe?

Die primäre idiopathische Seborrhoe gehört zu den vererblichen Hautbildungsstörungen bei Hund und sehr selten auch bei der Katze. Da sie erblich bedingt ist, zeigen befallene Tiere schon im Welpenalter die ersten klinischen Symptome, die sich mit zunehmendem Alter verstärken und oft durch bakterielle Sekundärinfektionen kompliziert werden. Am häufigsten sind Cocker Spaniel, West Highland White Terrier, Englische Springer Spaniel, Basset Hounds, Englische Setter und Labrador Retriever betroffen.

Bei Cocker Spaniel konnte man durch Studien nachweisen, dass die Hautneubildung viel schneller abläuft als bei gesunden Hunden. Neue Hautzellen werden bei diesen Tieren innerhalb von 8 Tagen anstatt innerhalb von 21 Tagen gebildet. Die Talgdrüsen bilden vermehrt Hautfette, was zu fettiger Haut, fettigem Haarkleid und Ansammlung von Ohrschmalz in den äußeren Gehörgängen führt.

Sie ist keine Erkrankung, die von Anfang juckend ist, doch können Sekundärinfektionen mit Bakterien oder Hefepilzen starkem Juckreiz hervorrufen.

Abb. 2: festhaftende Krusten bei primärer Seborrhoe

Abb. 2: festhaftende Krusten bei primärer Seborrhoe

Neben dieser vererblichen primären idiopathischen Seborrhoe gibt es die sekundäre Seborrhoe. Diese Form ist eine Folgeerkrankung und tritt im Zusammenhang mit vielen anderen entzündlichen Erkrankungen, wie z.B. Allergien oder auch hormonellen Erkrankungen auf. Wird die Grunderkrankung diagnostiziert und erfolgreich behandelt, verschwindet die sekundäre Seborrhoe wieder.

Wie sieht Seborrhoe aus?

Schuppenbildung ist das Hauptsymptom der Seborrhoe; diese können als trockene (Abb. 1 und 3) oder fettige Schuppen in Erscheinung treten, wie auch die Hautoberfläche eher trocken oder mehr fettig sein kann. Das Haarkleid kann stumpf und spröde oder fettig-ölig sein. In manchen Fällen schilfern die Hautzellen nicht ab und man sieht bräunliche Krusten auf der Hautoberfläche (Abb. 2). Viele Tiere haben einen starken Körpergeruch.

Wie wird sie diagnostiziert?

Seborrhoe ist eine Diagnose, die sich aus den Symptomen und der Krankengeschichte des Patienten ergibt. Wird eine primäre Seborrhoe vermutet, sollten Hautbiopsien genommen werden. Ist eine sekundäre Seborrhoe wahrscheinlich, sollte die Suche nach der Grunderkrankung mittels spezieller Blutuntersuchungen, Allergiediagnostik oder Hormontests eingeleitet werden.

Wie wird sie behandelt?

Abb. 3: Schuppenbildung bei sekundärer Seborrhoe

Abb. 3: Schuppenbildung bei sekundärer Seborrhoe

Die primäre Seborrhoe ist nicht heilbar und erfordert lebenslange, symptomatische Behandlung. Mit speziellen Shampoos versucht man, ein normales Hautbild und Haarkleid wieder herzustellen. Je nachdem, welche Veränderungen vorliegen, kommen entfettende, feuchtigkeitsspendende, schuppenlösende oder/und antimikrobielle Shampoos zum Einsatz. Mit Medikamenten in Tablettenform versucht man, die vermehrte Bildung von Hautzellen zu reduzieren und den Hautzellen die Möglichkeit zu langsamer Reifung zu geben.

Die sekundäre Seborrhoe behandelt man am besten, indem man die zugrunde liegende Erkrankung diagnostiziert und behandelt. Wenn z.B. ein Hund diese Erkrankung aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, bekommt er Schilddrüsenhormone, um wieder ein normales Hautbild und Haarkleid herzustellen. Eine Shampoobehandlung kann diesen Prozess deutlich unterstützen und beschleunigen.

In jedem Fall muss durch eine zytologische Untersuchung das Vorhandensein von Sekundärinfektionen mit Bakterien oder Hefepilzen abgeklärt werden, um eine entsprechende Behandlung einleiten zu können.

Malassezia-Dermatitis

Auch genannt: Hefepilzinfektion, Pilzinfektion

Abb. 1: Hautrötung und fettige Hautoberfläche bei Malassezia-Dermatitis

Abb. 1: Hautrötung und fettige Hautoberfläche bei Malassezia-Dermatitis

Was sind Malassezia-Hefepilze?

Malassezia-Hefepilze werden als Bestandteil der normalen Hautflora betrachtet. Bei einer gesunden Haut besteht ein Gleichgewicht zwischen Hefen und Abwehrmechanismen der Haut. In geringer Anzahl findet man sie in Hautbereichen mit erhöhter Feuchtigkeit und Wärme, wie z.B. in den äußeren Gehörgängen, im Zwischenzehenbereich oder an der Schwanzunterseite, ohne dass es zu Hautveränderungen kommt.

Was ist Malassezia-Dermatitis?

Die Malassezia-Dermatitis ist eine Erkrankung, bei der sich Hefepilze auf der Hautoberfläche stark vermehren und zu einer Hautinfektion führen. Dies geschieht meistens dann, wenn die Abwehrmechanismen der Haut durch eine andere Erkrankung geschwächt sind. Dies können Erkrankungen wie Atopische Dermititis, Futtermittelallergie, Hormonstörungen wie z.B. Hypothyreose oder auch angeborene Krankheiten wie die primäre Seborrhöe sein.
Einige Rassen zeigen aufgrund ihrer speziellen Haut eine besondere Empfindlichkeit für Malassezia-Hefepilze (Rassedispositionen). Auch können Hunde eine Allergie gegen Malassezien mit starkem Juckreiz entwickeln.

Abb. 2: Hefepilzbefall an Pfoten

Abb. 2: Hefepilzbefall an Pfoten

Wie sieht eine Hefepilzinfektion aus?

Hautrötung, Schuppen, fettige Hautoberfläche und ölig-ranziger Geruch sind typisch (Abb. 1). Besonders die Ohren, Halsunterseite, Pfoten (Abb. 2) und Achseln sind häufig betroffen. Manche Hunde zeigen nur gerötete Zwischenzehenbereiche und andere sind nur schuppig und haben Juckreiz ohne Rötung und Geruch auszubilden.

Wie wird Malassezia-Dermatitis diagnostiziert?

Eine Malassezia-Dermatitis kann man nicht allein durch das klinische Bild diagnostizieren. Die Diagnose basiert auf der klinischen Untersuchung und dem mikroskopischen Nachweis der Hefepilze im Ohrsekret oder im Abstrichmaterial von der Haut (Abb. 3).

Wie wird Malassezia-Dermatitis behandelt?

Abb. 3: Malassezia-Hefen im zytologischen Präparat

Abb. 3: Malassezia-Hefen im zytologischen Präparat

Malassezia-Dermatitis wird mit Antipilzmittel behandelt. Diese können entweder in Tablettenform oder als Shampoo gegeben werden. Bei Ohrinfektionen verwenden wir Ohrentropfen mit entsprechenden Wirkstoffen.

Bei der Verwendung eines Shampoos ist es besonders wichtig, dieses mindestens 10 Minuten auf der Haut zu belassen, damit es seine volle Wirksamkeit entwickeln kann. Da sich eine Malassezia-Dermatitis nur entwickelt, wenn eine andere Hauterkrankung hierfür den Weg gebahnt hat, empfehlen wir, entsprechende Tests durchzuführen, um die Ursachen anzuklären. Wenn möglich, sollte die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden, denn nur so kann ein Wiederauftreten verhindert werden.

Demodikose

Abb. 1: Demodexmilben

Abb. 1: Demodexmilben

Was ist Demodikose?

Demodikose ist eine Erkrankung durch Demodex-Milben (Abb. 1+2). In geringer Anzahl leben Demodexmilben als normaler Bewohner in den Haarfollikeln und Talgdrüsen der Haut und verursachen keine Probleme. Vermehren sich diese Milben jedoch, können sie sehr schwere Hauterkrankungen hervorrufen. In der Außenwelt ist die Demodexmilbe nicht überlebensfähig. Die Milben werden in den ersten 72 Stunden wahrscheinlich während des Saugens vom Muttertier auf die Welpen übertragen. Danach ist eine Übertragung von Tier zu Tier und auch vom Tier auf den Menschen sehr unwahrscheinlich.

Wenn Demodex-Milben normale Bewohner der Haut sind, warum entwickelt sich bei einigen Hunden Hauterkrankungen?

Abb. 2: Demodexmilben

Abb. 2: Demodexmilben

Kurzhaarige Hunderassen wie z.B. englische oder französische Bulldoggen, Möpse, Dobermann, Dackel und einige Terrierrassen zeigen eine Veranlagung, diese Erkrankung auszubilden. Darüber hinaus gibt es eine individuelle, genetische Prädisposition, die von den Elterntieren vererbt werden kann. Bei diesen Tieren sollten Elterntiere und alle Geschwister von der Zucht ausgeschlossen werden. Man unterscheidet eine lokalisierte und eine generalisierte Form der Demodikose. Die lokalisierte Form zeigt sich meist bei Jungtieren im ersten Lebensjahr inform von wenigen, scharf begrenzten, haarlosen Bezirken in Gesicht oder an den Gliedmaßen. In 90% der Fälle heilt diese Form auch ohne Behandlung ab. Bei nur ca. 10% der Tiere entwickelt sich hieraus eine generalisierte Form, wobei mehrere, große Bereiche des Körpers betroffen sind. Bei erwachsenen Tieren mit einer generalisierten Demodikose kann eine erworbene Immunschwäche vorliegen. Häufige Ursachen hierfür sind Langzeitanwendung mit Cortison, Cushing-Syndrom, Schilddrüsenunterfunktion, Tumorerkrankungen oder andere, allgemein schwächende Erkrankungen.

Abb. 3: Demodikose

Abb. 3: Demodikose

Wie sieht Demodikose aus?

Das erste Anzeichen ist meist kreisrunder Haarausfall, der oft mit Pilzbefall verwechselt wird. Kommt eine bakterielle Infektion hinzu, zeigen Hautrötung, Hautverdickung, Schuppenbildung, Krusten, Pusteln, Schwarzverfärbung der Haut und Juckreiz (Abb. 3,4,5,6). Eine bakterielle Infektion wird meist durch Staphylococcus pseudointermedius verursacht. Eine besondere Form ist die Pododemodikose (Abb. 7), die sich an den Pfoten durch zusätzliche starke, schmerzhafte Schwellung und Fistelbildung zeigt. Bei Hunden mit einer generalisierten Demodikose ist das Allgemeinbefinden oft gestört, die Tiere sind apathisch, haben geschwollene Lymphknoten und Fieber.

Wie wird sie diagnostiziert?

Abb. 4: Demodikose

Abb. 4: Demodikose

Die meisten Fälle lassen sich relativ einfach durch tiefe Hautgeschabsel diagnostizieren. Diese Untersuchung erlaubt auch eine gute Therapiekontrolle.

Schwierig ist es, Demodexmilben an stark geschwollenen und schmerzhaften Pfoten nachzuweisen. Hier kann in manchen Fällen nur durch Hautbiopsien Sicherheit erlangt werden.

Wie wird sie behandelt?

Die Behandlung der Demodikose verfolgt mehrere Ziele. Als erstes sollen durch die Therapie die Milben abgetötet werden. Dieses kann entweder durch spezielle Spülungen oder durch die Gabe von Medikamenten in den Mund geschehen. Der Therapieplan muss für jedes Tier individuell angepasst werden. Zum anderen ist bei Tieren mit einer bakteriellen Sekundärinfektion der zusätzliche Einsatz von

Abb. 5: Demodikose

Abb. 5: Demodikose

Antibiotika und medizinischen Shampoos angebracht. Hierüber entscheidet das Ergebnis der zytologischen Untersuchung (Hautabstrich). Bei generalisierter Demodikose bei erwachsenen Tieren sollte gleichzeitig durch entsprechende Tests nach dem Auslöser der Immunschwäche gesucht werden. Dabei werden neben Blut- und Urinuntersuchungen auch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen eingesetzt.

Verlauf und Behandlung sind meist langwierig und ziehen sich über mehrere Monate hin. Eine regelmäßige, monatliche Therapiekontrolle mittels Hautgeschabsel und zytologischer Untersuchung ist von großer Wichtigkeit für eine erfolgreiche Behandlung. Ein Tier gilt erst dann als geheilt, wenn mindestens 2 Hautgeschabsel im Abstand von 4 Wochen negativ sind, die Behandlung 4 Wochen darüber hinaus fortgeführt wurde und 12 Monate kein Rückfall aufgetreten ist.

Besteht Ansteckungsgefahr für die Familie oder für andere Tiere des Haushaltes?

Nein, Demodikose ist nicht übertragbar, weder auf Menschen noch auf andere Tiere.

Abb. 6: Demodikose

Abb. 6: Demodikose

Abb. 7: Demodikose

Abb. 7: Demodikose

Notoedres-Milben

Auch genannt: Katzenräude, Notoedres cati

Abb. 1: Krustige Hautveränderungen durch Notoedresmilben

Abb. 1: Krustige Hautveränderungen durch Notoedresmilben

Was ist Notoedres?

Notoedres cati ist eine sehr kleine Milbe, die sehr wirtsspezifisch ist und fast ausschließlich Katzen befällt. Sie ist hochgradig ansteckend und wird durch direkten Kontakt von Tier zu Tier übertragen. In Nordeuropa kommt diese Infektion sehr selten vor.

Wie sieht die Erkrankung durch Notoedres-Milben aus?

Notoedres-Milben verursachen eine stark juckende Hauterkrankung im Bereich von Ohren, Gesicht und Hals, manchmal auch an Füßen und anderen Teilen des Körpers mit Krusten, Schuppen und Haarverlust (Abb. 1).

Wie wird Notoedres diagnostiziert?

Die Notoedres-Milben können durch die mikroskopische Untersuchung von Hautgeschabseln nachgewiesen werden. In den meisten Fällen sind sie leicht zu finden.

Wie wird Notoedres behandelt?

Die Notoedres-Milben werden durch die Behandlung mit antiparasitär wirksamen Medikamenten abgetötet. Sie sind nicht schwierig zu behandeln, aber die Therapie muss lange genug durchgeführt werden, damit auch alle Milben und ihre Entwicklungsstadien sicher abgetötet werden. Die Behandlung kann mit medizinischen Bädern, lokalen Medikamenten, Spot-on-Präparaten oder Injektionen durchgeführt werden. In schweren Fällen ist es sinnvoll, zusätzlich die Haare zu scheren und das befallene Tier zu shampoonieren, um die Krusten zu entfernen.

Sind Notoedres-Milben ansteckend?

Die Milben werden sehr schnell auf andere Katzen, manchmal auch auf andere Haustiere und selten auch auf Menschen übertragen. Alle Tierbesitzer, die mit befallenen Katzen in Kontakt kommen und die juckende Hautveränderungen entwickeln, sollten sich an ihren Hausarzt wenden.

Dermatomyositis

Was ist Dermatomyositis?

Dermatomyositis ist eine entzündliche Erkrankung von Haut, Muskulatur und Blutgefäßen bei Hunden. Obwohl sie auch bei anderen Rassen beobachtet wurde, tritt die Erkrankung in erster Linie bei Shelties, Collies und ihren Kreuzungen auf. Bei diesen Rassen scheint die Erkrankung vererblich zu sein(siehe: Rassedispositionen). Die genaue Ursache ist unbekannt.

Wie sieht Dermatomoysitis aus?

Abb. 1: Dermatomyositis im Gesicht

Abb. 1: Dermatomyositis im Gesicht

Die Hautveränderungen zeigen sich zumeist im Alter von sieben Wochen bis 6 Monaten. Sie finden sich am häufigsten auf dem Nasenrücken (Abb. 1), an den Ohren, den Pfoten (Abb. 2) und an der Schwanzspitze. Hier sieht man Haarverlust, Rötung, Schuppen und Krusten. Manche Tiere bilden auch Geschwüre an Mund, Ballen und Nägel aus.

Die Beteiligung der Muskulatur ist oft erst Monate nach Auftreten der Hautveränderungen festzustellen. Besonders Hunde mit nur leichten Hautveränderungen zeigen keine Erkrankung der Muskulatur. Art und Schweregrad der Muskelerkrankung sind sehr unterschiedlich. Starke Beteiligung der Muskulatur bewirkt Schwierigkeiten beim Kauen, Trinken, Schlucken und Gehen. Die “schmutzige” Wasserschüssel, die Futterbestandteile enthält, kann ein Anzeichen für Schluckbeschwerden durch Dermatomyositis sein. Manche Hunde zeigen einen anormalen Gang.

Wie wird Dermatomyositis diagnostiziert?

Auch bei dieser Krankheit ist die exakte Diagnose von großer Wichtigkeit, da andere Erkrankungen, wie z.B. Lupus und Leishmaniose ähnlich aussehen können. Die Verdachtsdiagnose wird aufgrund der Rasse, des Alters und der Verteilung der Veränderungen gestellt. Eine Bestätigung der Diagnose erfolgt durch eine Hautbiopsie. In manchen Fällen sind auch eine Muskelbiopsie und ein Elektromyogramm sinnvoll.

Abb. 2: Dermatomyositis an den Pfoten

Abb. 2: Dermatomyositis an den Pfoten

Wie wird Dermatomyositis behandelt?

Da der Schweregrad der Erkrankung so unterschiedlich sein kann, variiert auch die Behandlung stark. Milde Formen heilen von selbst, manche allerdings unter Narbenbildung. Die Hautveränderungen sind leichter zu behandeln als die Muskelerkrankung. Unglücklicherweise sind einige Hunde mit starker Muskelbeteiligung trotz Therapie sehr geschwächt.

Die Therapie der Hautveränderungen besteht meist in der Gabe von Vitaminen und Fettsäuren. Die Verwendung von Cortison sollte aufgrund zahlreicher Nebenwirkungen auf schwere Erkrankungsfälle beschränkt werden. Manchen Tieren kann durch andere immun-modulierende Medikamente geholfen werden.

Abb. 3: Kerion

Abb. 3: Kerion

Tiere mit einer nachgewiesenen Dermatomyositis sollten nicht zur Zucht eingesetzt werden.

Ohrmilben

Abb. 1: Ohrmilbe Otodectes cynotis

Abb. 1: Ohrmilbe Otodectes cynotis

Auch genannt: Ohrzwang, Otodectes cynotis

Was sind Ohrmilben?

Ohrmilben sind kleine Parasiten, die die Ohren von Katzen und Hunden besiedeln und sich dort vermehren (Abb.1). Manchmal befallen sie auch andere Tierarten, wie z.B. Frettchen und auch den Menschen. Die Milben ernähren sich von abgestorbenen Hautzellen und Körperflüssigkeiten und sie fühlen sich besonders im äußeren Gehörgang wohl. Hier sind sie Ursache für starke Entzündungssymptome, die sich als Ohrentzündung mit einem schwarz-braunen, bröckeligen Sekret zeigt (Abb. 2). Vom Ohr aus können sie sich in seltenen Fällen ausbreiten und einen stark juckenden Hautausschlag bewirken. Diese Milben sind hochgradig ansteckend und werden von Tier zu Tier durch direkten Kontakt übertragen. Der Befall mit Ohrmilben tritt in erster Linie bei Jungtieren auf.

Wie werden sie diagnostiziert?

Ohrmilben werden durch die mikroskopische Untersuchung von Ohrsekret nachgewiesen. Dazu wird mit einem Ohrtupfer Sekret entnommen, mit Paraffinöl vermengt und direkt mikroskopisch untersucht.

Wie werden sie behandelt?

Abb. 2: Ohrentzündung durch Ohrmilben

Abb. 2: Ohrentzündung durch Ohrmilben

Die Art der Behandlung von Ohrmilben hängt davon ab, wie schwer die Symptome sind. Häufig werden Ohrentropfen verschrieben, die auch den Juckreiz der befallenen Tiere lindern können. Ist sehr viel Sekret im Gehörgang vorhanden, kann eine gründliche Ohrreinigung notwendig sein. Die Milben werden durch Behandlung mit speziellen Ektoparasitika abgetötet. Gleichzeitig sollten alle Kontakttiere behandelt werden, egal ob sie Symptome zeigen oder nicht. Wirkstoffe, die zur Umgebungsdesinfektion bei Flohbefall eingesetzt werden, wirken auch gegen Ohrmilben. Die Milben können in der Umgebung drei Wochen und länger überleben.

Dermatophytose

Auch genannt: Hautpilz, Pilzinfektion

Was ist Dermatophytose?

Die Dermatophytose ist eine Infektion mit Pilzen, die das Keratin von Haut und Haaren bei Hund und Katze befallen. Pilzerkrankungen kommen bei Katze häufiger als beim Hund vor. Etwa 98% der Dermatophytosen bei der Katze werden durch Microsporum canis hervorgerufen. Selten erkranken Katzen nach Kontakt mit Nagern oder, im ländlichen Bereich, nach Kontakt mit Pferden oder Rindern an Infektionen mit Trichophyton-Arten. Beim Hund sind Pilzerkrankungen insgesamt seltener und treten oft als Folge einer Immunschwäche z.B. bei Welpen auf, aber auch nach Ansteckung durch eine infizierte Katze.

Es scheint eine Rassedisposition zu bestehen: bei Yorkshire-Terriern werden vermehrt Infektionen mit Microsporum und bei Jack-Russell-Terriern Infektionen mit Trichophyton beobachtet.

Pilze können durch direkten Kontakt, durch verunreinigte Bürsten, Decken und sogar durch infizierte Haare von Tier zu Tier übertragen werden. Durch befallene Haare und Hautschuppen werden diese Pilzorganismen auch in der Umgebung verteilt. Je mehr Tiere zusammenleben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Übertragung.

Ist Dermatophytose ansteckend für Menschen?

Ja, der Pilz kann von infizierten Tieren auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden. Die Übertragung von einer Tierart auf die andere ist auch möglich. Nicht immer ist direkter Kontakt Voraussetzung für die Übertragung, infizierte Haare und verunreinigte Gegenstände können die Infektion weiterverbreiten.

Abb. 1: Dermatophytose bei einer jungen Katze

Abb. 1: Dermatophytose bei einer jungen Katze

Wie sieht die Dermatophytose aus?

Dermatophytose bei Katzen zeigt sich in einem so vielfältigen Bild, dass man fast bei jeder Hauterkrankung an Pilzbefall denken sollte. Die Bandbreite an Symptomen reicht von klinisch unverändertem Haarkleid bis zu massiven Veränderungen mit Haarbruch, Haarverlust, Schuppen, Krusten und Juckreiz (Abb. 1).

Besonders Perserkatzen können manchmal Träger von Pilzinfektionen sein, ohne Veränderungen an Haut und Haarkleid zeigen. Auch ohne selbst klinisch zu erkranken, können sie andere Tiere und auch Menschen anstecken.

Beim Hund ist das Krankheitsbild meist eindeutiger. Sie zeigen “klassischen Veränderungen” wie scharf abgegrenzte haarlose Stellen, Hautrötung und Schuppenbildung. Aber auch Krustenbildung kann besonders bei Infektionen mit Trichophytenarten auftreten (Abb. 2). Kommt es zu Sekundärinfektionen mit Bakterien können sich entzündliche, knotenartige Veränderungen bilden (Kerion) (Abb.3).

Abb. 2: Trichophyton-Erkrankung beim Hund

Abb. 2: Trichophyton-Erkrankung beim Hund

Wie wird Dermatophytose diagnostiziert?

Am sichersten wird Dermatophytose durch spezielle Pilzkulturen diagnostiziert. Nur durch Pilzkulturen lassen sich die verschiedenen Erreger einer Pilzinfektion unterscheiden, was wiederum Konsequenzen für die Behandlung hat. Manchmal lassen sich aus der Art des Erregers auch Rückschlüsse auf den Infektionsweg ziehen. Probenmaterial für die Kultur ist schnell gesammelt. Bis schließlich Wachstum auf den Nährböden festgestellt wird, können allerdings bis zu 4 Wochen vergehen.

Andere Wege, Dermatophytose zu diagnostizieren, können mikroskopische Untersuchung von Haaren, Untersuchung mit der Wood’schen Lampe und spezielle Färbemethoden bei der histologischen Untersuchung sein.

Abb. 3: Kerion

Abb. 3: Kerion

Wie wird Dermatophytose behandelt?

In manchen Fällen heilen Pilzinfektionen auch ohne Behandlung ab. Dies kann aber mehrere Monate in Anspruch nehmen. Weil Pilzinfektionen auch auf andere Tiere und auf den Menschen übertragbar sind, sollte immer eine Behandlung durchgeführt werden. Die Behandlung einer Dermatophytose besteht einmal aus der Eingabe von Tabletten (orale Behandlung), der äußeren Behandlung von befallenen Hautbezirken (topische Behandlung) und der Umgebungsdesinfektion. Die Behandlung ist meist langwierig und erstreckt sich oft über Wochen und Monate.

Bald nach Behandlungsbeginn normalisiert sich das Erscheinungsbild der Haut, und die Haare beginnen, wieder zu wachsen. Trotzdem darf die Therapie nicht zu früh abgesetzt werden, da ansonsten die Krankheit wieder auftreten kann oder die befallenen Tiere äußerlich gesund erscheinen, aber noch Infektionsträger und Ansteckungsquelle für andere sind. In manchen Fällen haben die oralen Medikamente zur Bekämpfung der Dermatophytose Nebenwirkungen. Deshalb sollte man in regelmäßigen Abständen Blutuntersuchungen durchführen.

Muss die Umgebung behandelt werden?

Ja, denn durch eine konsequente Umgebungsdesinfektion vermindert man das Risiko einer Re-Infektion der Tiere und einer Neuinfektion der im Haushalt lebenden Familienmitglieder. Staubsaugen, Abwaschen der Oberflächen mit speziellen Mitteln und Entfernen verseuchter Gegenstände sind wichtige Maßnahmen. Bitte vermeiden Sie engen körperlichen Kontakt, bis Ihr Tier wieder genesen ist.

Otitis (Ohrenentzündung)

Auch genannt: Ohrenentzündung, Ohrzwang, Ohrmilben, Entzündung des äußeren Gehörganges

Abb. 1: eitrige Otitis externa

Abb. 1: eitrige Otitis externa

Was ist Otitis?

Mit Otitis bezeichnet eine Entzündung der Haut der Ohrmuschel und des äußeren Gehörganges (Otitis externa). Eine entzündliche Reaktion am Gehörgang löst eine Kette von Veränderungen aus. Die Haut des Gehörganges verdickt sich und führt zu einer Einengung des Gehörganges. Das Mikroklima im Ohr und die Zusammensetzung des Ohrschmalzes verändern sich und schaffen ein geeignetes Umfeld für das Wachstum von Bakterien und Hefepilzen. Die normale Wanderung der Epithelzellen nach außen wird behindert und die Selbstreinigungmechanismen des Gehörganges vermindert. Durch Ansammlung von Ohr- und entzündlichem Sekret wird der Gehörgang schließlich verlegt und die Behandlung mit Ohrentropfen erschwert, bzw. unmöglich gemacht.

Wie sieht Otitis aus?

Abb. 2: chronische Otitis externa

Abb. 2: chronische Otitis externa

Das erste sichtbare Symptom ist meist eine Rötung der Haut an der Innenseite der Ohrmuschel und des äußeren Gehörganges. Die Haut erscheint rauh, es bilden sich Schuppen oder Krusten. An der Innenseite des Gehörganges sammelt sich braunes, schwarz-braunes oder gelbliches Sekret an.

Symptome von Otitis sind Juckreiz, Schmerzen, Kopfschütteln, Ansammlung von Ohrsekret an der Ohrmuschel, vermehrter Geruch und in chronischen Fällen Kopfschiefhaltung oder Gleichgewichtsprobleme.

Wodurch wird Otitis hervorgerufen?

Wiederkehrende Otitis ist zumeist ein multifaktorielles Geschehen. Ein erhöhtes Risiko entsteht durch prädisponierende Faktoren wie z.B. anatomische Anomalien, vermehrte Ohrschmalzbildung und stark behaarte Gehörgänge. Diese Veränderungen allein reichen jedoch nicht aus, eine Erkrankung hervorzurufen, können aber zu einer verzögerten Heilung und zu Rückfällen beitragen.

Abb. 3: Verlegung des Gehörganges

Abb. 3: Verlegung des Gehörganges

Primäre Ursachen sind Ursachen, die allein ausreichend sind, Ohrerkrankungen hervorzurufen. Hierzu gehören u.a. Parasiten (Ohr-, Sarkoptes-, Demodex- oder Notoedres-Milben), Fremdkörper (Grannen) oder Autoimmunerkrankungen. Die häufigste Ursache für wiederkehrende Gehörgangsentzündungen sind Allergien (Atopie, Futtermittelallergie, Kontaktallergie).

Kommt es zu entzündlichen Veränderungen, kommen die sekundären Ursachen ins Spiel: Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen profitieren von den veränderten Milieu, vermehren sich und verschlimmern die Symptome.
Bei chronischen Erkrankungsfällen gewinnen die perpetuierenden (aufrechterhaltenden) Faktoren an Bedeutung: sie behindern die Heilung. Dazu gehören die Verdickung der Haut, die vermehrte Bindegewebsbildung, Behinderung der Selbstreinigungsmechanismen, Vergrößerung der Ohrschmalzdrüsen und letztendlich Verlegung des Gehörganges.

Wie wird Otitis diagnostiziert?

Abb. 4: zytologische Untersuchung: bakterielle Infektion

Abb. 4: zytologische Untersuchung: bakterielle Infektion

Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung aufgrund der typischen Symptome gestellt. Durch die mikroskopische Untersuchung des entzündlichen Sekrets sind wir in der Lage, Typ und Anzahl der vorhandenen Organismen (Bakterien und / oder Hefen) zu bestimmen und eine gezielte Behandlung einzuleiten, bzw. deren Heilungsverlauf zu kontrollieren. Die Behandlung der Sekundärinfektionen verschafft dem Tier zwar Erleichterung bezüglich Juckreiz und Schmerz, löst jedoch das Problem nicht auf Dauer. Erst wenn die Ursachen diagnostiziert und unter Kontrolle gebracht werden, kann ein Wiederauftreten der Ohrerkrankungen dauerhaft vermieden werden. So macht die Therapie mit Ohrentropfen bei einer allergischen Grunderkrankung nur Sinn, wenn gleichzeitig die Suche nach den auslösenden Allergenen mittels Allergietest und Eliminationsdiät eingeleitet wird.

Wie wird Otitis behandelt?

Abb. 5: zytologische Untersuchung: Hefepilz-Sekundärinfektion

Abb. 5: zytologische Untersuchung: Hefepilz-Sekundärinfektion

Der Abstrich und die zytologische Untersuchung des Ohrsekrets kann sofort in der Praxis durchgeführt werden. Das Ergebnis liegt nach ca.15 Minuten vor. Aufgrund dieser Befunde wird die symptomatische Therapie zur Behandlung von Entzündung, Juckreiz und bakterieller oder Hefepilz-Sekundärinfektion z.B. mit entsprechenden Ohrentropfen eingeleitet. Eine symptomatische Therapie ohne Ursachenforschung wird jedoch auf Dauer nicht erfolgreich sein. Nur die Suche nach den primären Ursachen kann das Problem dauerhaft lösen.